Apache/PHP/MySQL mit PHPUnit und XDebug unter Mac OS X
Eine kurze Anleitung wie man den Apache von Mac OS X so einrichtet, dass man damit arbeiten kann.
Eine kurze Anleitung wie man den Apache von Mac OS X so einrichtet, dass man damit arbeiten kann.
Welcher Mac-User hat sich nicht schonmal über den, naja sagen wir mal liebevoll „eigenwilligen“ Finder geärgert? Bei diesem Kernstück des Mac-Betriebssystems hat Apple nämlich wieder ganze Arbeit geleistet, um Funktionen, die uns Nutzer verwirren könnten, konsequent wegzulassen. Und so gibt es dort etwa kein hochkompliziertes Copy & Paste. Statt dessen darf man mit der Maus versuchen, Dateien durch ziehen und ablegen an den gewünschten Ort zu bugsieren. Eine Art Geschicklichkeitsspiel, das der geschätzte Nutzer nicht bei jedem Versuch gewinnen kann.
Und dann wäre da noch die Unmöglichkeit der Anzeige versteckter Dateien, zusammen mit der Tatsache, dass der Finder eben solche in jedem Ordner, den er mal öffnen darf, auch gleich erstellt. Diese vielgehasste .DS_STORE ist haufenweise Bestandteil aller Verzeichnisse, die ein Mac-Benutzer an Windows- und Linux-User weitergibt. Dort ist es natürlich nur ein nutzloses Artefakt, welches lediglich bezeugt, wie wenig Kontrolle ein Mac-Nutzer über sein System hat.
Verglichen mit diesen beiden Apple-Possen, die mich seit meinem Wechsel vor drei Jahren regelmäßig in Sehnsucht auf den Nautilus-Dateimanager von GNOME zurückblicken haben lassen, ist es fast eine Kleinigkeit, dass der Finder eine ganz eigene Auffassung davon hat, wie Dateien und Ordner alphabetisch anzuordnen sind.
Aber trotz dieser Qualen hasse ich den Finder seit ein paar Tagen nicht mehr. Da habe ich nämlich TotalFinder entdeckt. Es ist ein Plugin für den Finder, das gut auch als Bugfix durchgehen könnte. Was der TotalFinder kann:
Für 15 US-Dollar absolut fair im Preis und empfehlenswert. Bleibt die Frage, warum Apple nicht gleich ein solches Produkt mitliefert.
Mehr zu TotalFinder hier: http://totalfinder.binaryage.com/
Der Entwickler von TotalFinder vergibt kostenlose Lizenzen an Leute, die über das Produkt bloggen. An dieser Aktion habe ich nicht teilgenommen. Nur damit keiner denkt, hier würd's nicht mit rechten Dingen zugehen...
Seit ein paar Tagen läuft bei mir Postbox als Ersatz für Apple Mail. Grund etwas Neues auszuprobieren war vor allem die schlechte Suchfunktion in Mail, die sich oftmals als Produktivitätskiller erwiesen hat. Anders bei Postbox. Hier hat man offenbar an die Leute gedacht, die mit E-Mail tatsächlich arbeiten müssen:
Anders als Mail fügt sich Postbox gut in meine Arbeitsabläufe ein. Meine Empfehlung: Wer mit Mail nicht absolut zufrieden ist, sollte sich einen Testlauf mit Postbox gönnen.