Timon Reinhard http://blog.timonreinhard.com Most recent posts at Timon Reinhard posterous.com Wed, 22 Feb 2012 04:10:00 -0800 Es gibt keine Netzgemeinde http://blog.timonreinhard.com/oeffinger-freidenker-es-gibt-keine-netzgemein http://blog.timonreinhard.com/oeffinger-freidenker-es-gibt-keine-netzgemein
Es ist in etwa so sinnvoll wie von der "Öffentliche-Verkehrsmittel-Gemeinde" oder der "Supermarkt-Gemeinde" zu sprechen. Niemand würde auf die Idee kommen, die politische Meinung der "Autofahrer-Gemeinde" zu Gauck aufzuschreiben. Nur beim Internet gilt diese Schwachsinnsvermeidungsregel nicht, aber das ist, wie bereits gesagt, auch neu, mysteriös und sexy.

 

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Thu, 16 Jun 2011 23:01:00 -0700 Apache/PHP/MySQL mit PHPUnit und XDebug unter Mac OS X http://blog.timonreinhard.com/apachephpmysql-mit-phpunit-und-xdebug-unter-m http://blog.timonreinhard.com/apachephpmysql-mit-phpunit-und-xdebug-unter-m

Eine kurze Anleitung wie man den Apache von Mac OS X so einrichtet, dass man damit arbeiten kann.

1. Apache starten

Geht am einfachsten über die Systemeinstellung > Freigaben. Dort macht man als Mac-User bei „Webfreigabe“ ein Häkchen und gut ist.

2. PHP-Modul laden

Snow Leopard hat eine aktuelle Version von PHP an Bord. Diese muss nur noch in der Apache-Konfiguration aktiviert werden. Dazu in /etc/apache2/httpd.conf das Kommentarzeichen vor der Zeile

LoadModule php5_module libexec/apache2/libphp5.so

entfernen. Das ist es im Grunde schon gewesen. Ganz Verwegene legen aber noch einen Stunt drauf und lassen den Apache unter ihrer eigenen Userid laufen:

User [Benutzername]

In dem Fall sollte das DocumentRoot angepasst und vielleicht auch etwas abgesichert werden. Im Beispiel ist es so, dass der Zugriff von außen über eine Basic-Authentifizierung beschränkt wird. Vom eigenen Rechner aus geht es ohne.

DocumentRoot "/Users/[Benutzer]/Sites"

<Directory "/Users/[Benutzer]/Sites">
  Options Indexes FollowSymLinks
  AllowOverride All # Schaltet Unterstütung für .htaccess-Dateien ein
  Order Deny,Allow
  Deny from all
  Allow from localhost
  Allow from [Rechnername].local
  AuthName "Sites"
  AuthUserFile /Users/[Benutzername]/.htpasswd
  AuthType Basic Require valid-user
  Satisfy Any
</Directory>

Das AuthUserFile wird mit dem Kommandozeilenprogramm htpasswd angelegt. Einfach ins Terminal tippen, dann erklärt es sich selbst.

Ordnungshalber sind noch zwei Änderungen zu machen. Als erstes das Userdir-Modul – zuständig für die URLs à la http://localhost/~benutzername – deaktivieren. Dazu die entsprechende Zeile auskommentieren:

# LoadModule userdir_module libexec/apache2/mod_userdir.so

Als zweites wird noch die Ankündigung des Bonjour-Moduls entsprechend angepasst. Die Einstellung liegt in other/bonjour.conf:

# RegisterUserSite customized-users
RegisterDefaultSite

3. MySQL installieren

Das Paket für den Mac herunterladen, installieren und fertig. Naja, fast. Die php.ini muss noch geändert werden, das passiert gleich.

4. php.ini

In /etc liegt eine php.ini.default. Davon einmal eine Kopie erstellen und diese php.ini nennen. Die kann jetzt bearbeitet werden. Hier sollte der Pfad zur MySQL-Socket angepasst werden. Dieser ist nämlich ausnahmsweise nicht /var/mysql/mysql.sock sondern /tmp/mysql.sock (suchen & ersetzen).

5. PHPUnit installieren

Als erstes brauchen wir pear. Das kommt über ein hübsches Installationsskript zu uns:

curl "http://pear.php.net/go-pear.phar" > go-pear.phar
sudo php -d detect_unicode=0 ./go-pear.phar

Obacht! Die installation base muss auf /usr/local geändert werden (es sei denn, man hat einen guten Grund, es woanders hinzuräumen).

Danach lässt sich PHPUnit mit pear installieren:

sudo pear channel-discover pear.phpunit.de
sudo pear channel-discover pear.symfony-project.com
sudo pear channel-discover components.ez.no
sudo pear install phpunit/PHPUnit

6. XDebug installieren

Die schmerzfreie Variante ist, sich ein fertig kompiliertes Modul zu besorgen. Dazu lädt man hier den „PHP Remote Debugging Client” für Mac OS X, schnappt sich daraus das für seine PHP-Version passende xdebug.so und kopiert es an einen sinnvollen Ort (z.B. /usr/local/lib).

Danach muss nur noch die php.ini um ein paar Zeilen ergänzt werden:

[xdebug]
zend_extension=/usr/local/lib/xdebug.so
xdebug.remote_enable = 1
xdebug.remote_handler = dbgp
xdebug.remote_host = localhost
xdebug.remote_port = 9000

5. Apache neu starten

Jedes mal wenn die Konfiguration geändert wurde, muss der Apache neu geladen werden. Das geht, indem man das Häkchen bei der Webfreigabe einmal weg und dann wieder hinklickt. Wer das albern findet, nimmt das Terminal: sudo apachectl restart

6. Fertig

Zum Ausprobieren zum Beispiel mal eine index.php mit phpinfo(); in /Users/[Benutzer]/Sites legen, dann http://localhost öffnen und schauen, was passiert.

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Tue, 19 Apr 2011 16:15:04 -0700 Braucht's eigentlich immer noch eine eigene IP für jeden einzelnen SSL Vhost? http://blog.timonreinhard.com/brauchts-eigentlich-immer-noch-eine-eigene-ip http://blog.timonreinhard.com/brauchts-eigentlich-immer-noch-eine-eigene-ip

Yepp.

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Tue, 01 Feb 2011 02:59:00 -0800 CMS für Markup-Ästheten: Symphony http://blog.timonreinhard.com/cms-fur-markup-astheten-symphony http://blog.timonreinhard.com/cms-fur-markup-astheten-symphony

Auf meiner Suche nach einer schlanken Alternative zu Silverstripe (zu dem ich ein Verhältnis habe, das man ruhig mal als Haßliebe bezeichnen darf), bin ich vor einiger Zeit auf ein besonders feines Exemplar von Open Source CMS gestoßen: Symphony. Lange Zeit wohl eher als Geheimtipp gehandelt, erfreut es sich jüngst wachsender Beliebtheit. Aus gutem Grund. Symphony ist keines dieser HTML-spuckenden Monster, sondern ein gut durchdachtes Content Management Framework mit dem sich erstaunlich viel bauen lässt.

Seine große Flexibilität gewinnt es, indem es keine Vorannahmen über die Inhalte trifft, die es verwalten soll. Während andere CMS ja meist von einer hierarchischen Seitenstruktur (jawohl, die alte Baum-Metapher) ausgehen, werden Inhalt und Struktur innerhalb von Symphony getrennt behandelt. Dem liegt ein durchdachtes Konzept zu Grunde, das wegen seiner Komplexität und nicht zuletzt wegen der etwas eigenwillig gewählten Nomenklatur am Anfang einige Schwierigkeiten bereiten kann. Das jetzt aufzudröseln, würde mir an dieser Stelle wohl nicht gelingen. Einen guten Überblick gibt aber dieser Einstieg mit Schaubild.

Eine auffällige Besonderheit von Symphony ist dessen Template-Sprache. Statt wie so oft eine eigene zusammenzubasteln, wählten die Entwickler XSLT, eine vom W3C standardisierte Transformationssprache. Diese wandelt XML-Daten in (perfektes) HTML (oder andere Formate) um. Entsprechend werden vom CMS alle Seiteninhalte intern als XML-Daten repräsentiert. Hat man erstmal den Dreh raus, erscheint wieder einmal flexibel und vor allem logisch. Trotzdem bleibt die Auseinandersetzung mit XSLT auch mit einiger Erfahrung gewöhnungsbedürftig.

Erstaunlich selten erwähnt wird die hohe Qualität von Symphony insgesamt. Während einige Open Source CMS doch öfter mal nach Bastelei riechen, kommt Symphony mit sauberem (wenn bislang auch schwach dokumentierten) Quellcode, einem aufgeräumten, fast puristischem Interface und guter Internationalisierung daher. Das beinahe schon minimalistische Erscheinungsbild verleitet leicht dazu, das System zu unterschätzen. Der Funktionsumfang von Symphony ist aber nicht geringer als der anderer freier CMS. Zwar steht erstmal nur die Kernfunktionalität zur Verfügung, einfach installierbare Erweiterungen bieten dann aber die üblichen Features wie Rechteverwaltung, Versionskontrolle, Asset-Management etc. So lässt sich genau der Bedarf abdecken, der für das jeweilige Projekt benötigt wird. Das Schreiben eigener Erweiterungen erfordert hingegen einige Übung, was der leider noch sehr spärlichen Entwicklerdokumentation geschuldet ist. Mit den Bordmitteln bzw. mit Hilfe der bereits vorhandenen Erweiterungen kommt man aber schon recht weit.

Wer also ein modernes und flexibles CMS zum Bau einer funktionsreichen Website sucht, sollte sich auf einen Testlauf mit Symphony einlassen. Die Einarbeitung ist zwar mühevoll und kostet einige Zeit, schlägt dafür aber schon bald in Begeisterung um.

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Sat, 08 Jan 2011 00:49:00 -0800 Ich hasse den Finder. Nicht mehr. http://blog.timonreinhard.com/ich-hasse-den-finder-nicht-mehr http://blog.timonreinhard.com/ich-hasse-den-finder-nicht-mehr

Welcher Mac-User hat sich nicht schonmal über den, naja sagen wir mal liebevoll „eigenwilligen“ Finder geärgert? Bei diesem Kernstück des Mac-Betriebssystems hat Apple nämlich wieder ganze Arbeit geleistet, um Funktionen, die uns Nutzer verwirren könnten, konsequent wegzulassen. Und so gibt es dort etwa kein hochkompliziertes Copy & Paste. Statt dessen darf man mit der Maus versuchen, Dateien durch ziehen und ablegen an den gewünschten Ort zu bugsieren. Eine Art Geschicklichkeitsspiel, das der geschätzte Nutzer nicht bei jedem Versuch gewinnen kann.

Und dann wäre da noch die Unmöglichkeit der Anzeige versteckter Dateien, zusammen mit der Tatsache, dass der Finder eben solche in jedem Ordner, den er mal öffnen darf, auch gleich erstellt. Diese vielgehasste .DS_STORE ist haufenweise Bestandteil aller Verzeichnisse, die ein Mac-Benutzer an Windows- und Linux-User weitergibt. Dort ist es natürlich nur ein nutzloses Artefakt, welches lediglich bezeugt, wie wenig Kontrolle ein Mac-Nutzer über sein System hat.

Verglichen mit diesen beiden Apple-Possen, die mich seit meinem Wechsel vor drei Jahren regelmäßig in Sehnsucht auf den Nautilus-Dateimanager von GNOME zurückblicken haben lassen, ist es fast eine Kleinigkeit, dass der Finder eine ganz eigene Auffassung davon hat, wie Dateien und Ordner alphabetisch anzuordnen sind.

Aber trotz dieser Qualen hasse ich den Finder seit ein paar Tagen nicht mehr. Da habe ich nämlich TotalFinder entdeckt. Es ist ein Plugin für den Finder, das gut auch als Bugfix durchgehen könnte. Was der TotalFinder kann:

  • Tabs und geteilte Fenster
  • Anzeige von Ordnern vor Dateien
  • Anzeige versteckter Dateien (die mit Punkt davor)
  • Alternativer Ort für das Ablegen von .DS_STORE-Dateien
  • Cut & Paste (!)

Für 15 US-Dollar absolut fair im Preis und empfehlenswert. Bleibt die Frage, warum Apple nicht gleich ein solches Produkt mitliefert.

Mehr zu TotalFinder hier: http://totalfinder.binaryage.com/

Der Entwickler von TotalFinder vergibt kostenlose Lizenzen an Leute, die über das Produkt bloggen. An dieser Aktion habe ich nicht teilgenommen. Nur damit keiner denkt, hier würd's nicht mit rechten Dingen zugehen...

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Tue, 28 Sep 2010 02:31:00 -0700 Postbox: Mail wie es sein sollte http://blog.timonreinhard.com/postbox-mail-wie-es-sein-sollte http://blog.timonreinhard.com/postbox-mail-wie-es-sein-sollte

Seit ein paar Tagen läuft bei mir Postbox als Ersatz für Apple Mail. Grund etwas Neues auszuprobieren war vor allem die schlechte Suchfunktion in Mail, die sich oftmals als Produktivitätskiller erwiesen hat. Anders bei Postbox. Hier hat man offenbar an die Leute gedacht, die mit E-Mail tatsächlich arbeiten müssen:

  • E-Mails werden über Ordergrenzen hinweg als Thread dargestellt. Man hat jederzeit den gesamten Verlauf eines Themas verfügbar. 
  • Mit einem Klick lassen sich alle Nachrichten, Links und Anhänge eines Kontakts anzeigen.
  • Die Suchfunktion ist hervorragend (auch wenn man sie dank der genannten Funktionen nur seltenst braucht).
  • Archivieren einer Mail durch Drücken der Taste „A“ und fertig.
  • Growl-Benachrichtigung bei neuer Post zeigt den Betreff der eingegangenen Mails (verhindert bei mir rund die Hälfte der mailbedingten Arbeitsunterbrechungen).

Anders als Mail fügt sich Postbox gut in meine Arbeitsabläufe ein. Meine Empfehlung: Wer mit Mail nicht absolut zufrieden ist, sollte sich einen Testlauf mit Postbox gönnen.

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Fri, 17 Sep 2010 00:22:00 -0700 Hase Bob wäscht Getränkekartons grün http://blog.timonreinhard.com/hase-bob-wascht-getrankekartons-grun http://blog.timonreinhard.com/hase-bob-wascht-getrankekartons-grun

Jüngst hoppelt er wieder über die Bildschirme deutscher Wohnzimmer: Der Hase Bob, eine H-Milch-süchtige Animationsfigur mit schlauer Brille auf der Nase, die für die ach so ökologischen Getränkekartons von Tetra-Pak wirbt. Bob sagt, der Getränkekarton bestünde hauptsächlich aus Holz, das ja wieder nachwachsen würde. So werden im Trickfilm aus einem Wald voller Bäume ruckzuck ein paar Getränkekartons. Und dann sprießen wieder neue Bäume aus dem Boden. Alles super-ökologisch.

Die sich aufdrängende Frage, wie aus den Kartons am Ende wieder Bäume oder sonst was werden soll, beantwortet Bob leider nicht (wie auch andere treffend feststellen). Auch grundsätzlich tut sich der vom Niveau her an die Teletubbies erinnernde 30-Sekünder schwer damit, Fakten zu nennen. Glücklicherweise übernimmt dies stattdessen die Deutsche Umwelthilfe in einer Pressemitteilung. Darin wird etwa die realistische Recycling-Quote von Getränkekartons auf nur rund 35 Prozent beziffert. Zudem sei der Zellstoffanteil über die Jahre zurückgegangen, der Getränkekarton bestünde heute bis zu 34 Prozent aus Kunststoff und bis zu sechs Prozent aus Aluminium. In der Konsequenz hält die Organisation die Befreiung des Getränkekartons von der Pfandflicht für nicht weiter gerechtfertigt.

Link: „Ökologisch vorteilhaft“? – Pfandprivileg für Getränkekartons muss überprüft werden

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Thu, 16 Sep 2010 23:54:00 -0700 Untitled http://blog.timonreinhard.com/28305951 http://blog.timonreinhard.com/28305951
Media_httpwwwantville_xhfyj

 

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Wed, 25 Aug 2010 03:32:00 -0700 Apple Adressbuch für SNOM 820 exportieren http://blog.timonreinhard.com/apple-adressbuch-fur-snom-820-exportieren http://blog.timonreinhard.com/apple-adressbuch-fur-snom-820-exportieren

Vor einiger Zeit stand ich vor dem Problem, dass ich mein SNOM VoIP-Telefon den Kontakten aus meinem MacOS-Adressbuch füttern wollte. Das SNOM 820 kann zwar Adressbücher im CSV-Format lesen, um dergleichen aus dem Adressbuch exporieren zu können, brauchte ich aber ein kleines AppleScript. Es basiert weitgehend auf diesem hier, das ich an ein paar Stellen angepasst habe, damit das Format vom Telefon angenommen wird.

set resultText to ""
set currentLine to ""
set numPhones to 0

tell application "Address Book"
        -- Find the maximum number of phone numbers
        repeat with x from 1 to the count of people
                set thePerson to person x
                set countP to count of phone of thePerson
                if countP > numPhones then
                        set numPhones to countP
                end if
        end repeat
        
        -- Export all contacts
        repeat with x from 1 to the count of people
                set thePerson to person x
                set my currentLine to ""
                
                set my currentLine to my currentLine & "\"" & the name of thePerson & "###phoneLabelHere###\","
                set my currentLine to my currentLine & "\"###phoneHere###\""
                
                -- Walk through Phone entries
                set numCurrentPhones to the count of phone of thePerson
                repeat with thePhone in the phone of thePerson
                        set thePhoneValue to the value of thePhone
                        set thePhoneLabel to the label of thePhone
                        set theLine to my searchReplace(my currentLine, "###phoneHere###", thePhoneValue)
                        if numCurrentPhones > 1 then
                                set theLine to my searchReplace(theLine, "###phoneLabelHere###", " (" & thePhoneLabel & ")")
                        else
                                set theLine to my searchReplace(theLine, "###phoneLabelHere###", "")
                        end if
                        set my resultText to my resultText & theLine & linefeed
                end repeat
                
        end repeat
        
        -- Save file
        set theFile to choose file name with prompt "Save as:" default name "snom.csv" default location the path to home folder
        set fp to open for access theFile with write permission
        write resultText to fp as «class utf8»
        close access fp
        
end tell

on searchReplace(origStr, searchStr, replaceStr)
        set old_delim to AppleScript's text item delimiters
        set AppleScript's text item delimiters to searchStr
        set origStr to text items of origStr
        set AppleScript's text item delimiters to replaceStr
        set origStr to origStr as string
        set AppleScript's text item delimiters to old_delim
        return origStr
end searchReplace

 

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Tue, 24 Aug 2010 14:35:00 -0700 Der Freizeitpilot ist gelandet http://blog.timonreinhard.com/der-freizeitpilot-ist-gelandet http://blog.timonreinhard.com/der-freizeitpilot-ist-gelandet

Seit kurzem beschäftige ich mich näher mit serverseitigem JavaScript, speziell der RingoJS-Plattform. Mein erstes Projekt damit ist jetzt der Freizeitpilot, eine community-getriebene Datenbank für Ausflugsziele. Die Anwendung wird in der Google App Engine gehostet und ist seit gestern online.

freizeitpilot.appspot.com

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Sun, 22 Aug 2010 03:01:00 -0700 Minimalistisches Diskussionsystem für kleine Teams http://blog.timonreinhard.com/minimalistisches-diskussionsystem-fur-kleine http://blog.timonreinhard.com/minimalistisches-diskussionsystem-fur-kleine

Threddie ist ein (fast) Echzeit-Diskussionssystem für den Austausch mit Kollegen und Kunden. Jeder der die (optional mit Kennwort geschützte) URL einer Diskussion kennt, kann daran teilnehmen. Klingt einfach? Ist es. Die Anwendung ist (endlich einmal) so simpel, dass sie tatsächlich als Alternative zum altehrwürdigen Produktivitätskiller E-Mail taugt.

Threddie

Derzeit ist Threddie in einem frühen Beta-Stadium, der Launch liegt gerade mal einen Monat zurück. Beim Testen ist mir der ein oder andere Bug aufgefallen. Es lohnt sich aber allemal, das System kurz auszuprobieren (dauert drei Minuten) und als Option für's schnelle Brainstorming zwischendurch im Hinterkopf zu haben.

Website: threddie.com

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Sat, 21 Aug 2010 06:46:53 -0700 Exploits of a Mom http://blog.timonreinhard.com/exploits-of-a-mom http://blog.timonreinhard.com/exploits-of-a-mom
Media_httpimgsxkcdcom_xepgs

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Fri, 20 Aug 2010 06:00:00 -0700 Absurder Duschwecker http://blog.timonreinhard.com/absurder-duschwecker http://blog.timonreinhard.com/absurder-duschwecker
Media_httpwwwhome4eco_oihxf

Als bekennender Warmduscher neige ich ja leider dazu, das morgendliche Duscherlebnis weit über die zur Selbstreinigung erforderliche Zeit hinaus auszudehnen. Um mir - insbesondere in der jetzt langsam heranbrechenden kälteren Jahreszeit - wieder zu etwas mehr Disziplin zu verhelfen, habe ich mir den Duschwecker Efergy Shower Time gekauft. Dieser ermahnt nach einer einstellbaren Literzahl mit lautem Piepen daran, kein Wasser zu verschwenden. Damit das klappt, muss dem Gerät einmalig die Durchflussmenge der Brause mitgeteilt werden. Dazu wird ein beiliegender Messbeutel bis zur Markierung befüllt und die dazu erforderliche Zeit gestoppt. Wird der Wecker danach beim Duschen gestartet, zeigt er die verbrauchte Wassermenge an und signalisiert das Erreichen des Budgets.

Klingt soweit ganz nett und schlau das alles, leider gibt es aber eine derbe Schwachstelle: Der Wecker hat keine Pause-Taste. Wer zum Einseifen den Hahn zudreht, für den tickt die Uhr weiter. Was an die alte Münzdusche vom Campingplatz erinnert ist ein geradezu absurder Mangel der das Gerät am Ende des Tages als das enttarnt, was es wirklich ist: Ein billiger China-Küchenwecker im hübschen grünen Gewand.

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Thu, 19 Aug 2010 05:16:00 -0700 Der Aufstieg der Ein-Klick-Geste http://blog.timonreinhard.com/der-aufstieg-der-ein-klick-geste http://blog.timonreinhard.com/der-aufstieg-der-ein-klick-geste

Mit einem Klick Inhalte bewerten, weiterverbreiten oder Aktivitäten wie das Bekanntgeben des eigenen Standortes ausführen: Die kleinste Einheit von bewusst getätigter Aktivität, ein einzelner Klick, nimmt an Bedeutung für das Web zu. Die Ein-Klick-Geste gehört zum wichtigsten Instrumentarium von Web-Angeboten und prägt das Web in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen.

Sehr guter Artikel über die „Ein-Klick-Geste“ (Like-Button, Share this-Button ...) von Marcel Weiß: Der Aufstieg der Ein-Klick-Geste

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Tue, 17 Aug 2010 03:22:00 -0700 Mint Cube http://blog.timonreinhard.com/mint-cube http://blog.timonreinhard.com/mint-cube
Media_httpwwwmintpass_tjtii

„The Cube“ ist eine von vielen spannenden Designstudien des koreanischen Herstellers Mintpass. Ein Gerät, das ich sofort kaufen wollen würde, wenn es doch schon gebaut wäre. :-)

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Thu, 01 Oct 2009 03:34:00 -0700 Was ist eigentlich „Social Media“? http://blog.timonreinhard.com/what-the-fk-is-social-media-one-year-later-52 http://blog.timonreinhard.com/what-the-fk-is-social-media-one-year-later-52

 

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Fri, 04 Sep 2009 01:22:00 -0700 Gar nicht sportlich http://blog.timonreinhard.com/gar-nicht-sportlich http://blog.timonreinhard.com/gar-nicht-sportlich

Die kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung des Sportartikelherstellers JAKO setzt das Scheitern der Marke in Sachen Kommunikation konsequent fort. So ist die halbherzig anmutende Entschuldigung wahrlich kein Zeichen von Größe und Sportsgeist (den man in der eigenen "Philosophie" für sich in Anspruch nimmt), enthält sie doch gleich wieder einen Vorwurf gegen den Blogger Frank Baade – dieser habe voreilig die Bloggerszene alarmiert. Von dort sei die Geschichte dann in die Tageszeitungen gewandert. Na, das klingt ja ganz so, als hätte man sich erst dann genötigt gesehen zu reagieren, als es die Story aus dem Web auch in die Print-Welt geschafft hat. Gibt es eigentlich DSL in Mulfingen-Hollenbach?

Nun gut, in ein paar Wochen wird sicher niemand mehr im Netz von JAKO reden - und offenbar scheint die Firma das ja auch zu wollen. Was bleibt, ist ein gutes Lehrstück, wie man die eigene Marke online an die Wand fährt.

Hintergrund:

 

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Wed, 02 Sep 2009 10:28:00 -0700 Abstellgleis Kranichstein http://blog.timonreinhard.com/abstellgleis-kranichstein http://blog.timonreinhard.com/abstellgleis-kranichstein

Vor kurzem ist mir beim Radelfahren in der Nähe von Darmstadt-Kranichstein ein skurril anmutender Eisenbahnfriedhof aufgefallen, den ich bei der Gelegenheit mit der Fotokamera genauer inspiziert habe.

Da ein Eisenbahnmuseum nicht weit entfernt ist, gehe ich davon aus, dass das riesige Arsenal vor sich hinrostender Wagen irgendwie zu diesem dazu gehört. Dies nimmt der Entdeckung zwar die geheimnisvolle Note, meine Faszination für das verborgen am Waldrand gelegene Technikdenkmal bleibt aber ungebrochen.

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Tue, 01 Sep 2009 03:41:00 -0700 Deppenleerzeichen http://blog.timonreinhard.com/deppenleerzeichen http://blog.timonreinhard.com/deppenleerzeichen

Mit diesem Artikel möchte ich vor einem Rechtschreibfehler warnen :-), der seit geraumer Zeit immer weitere Teile unseres Sprachraums erobert: Die unangebrachte Getrenntschreibung von Nomen – oder kurz, dem so genannten „Deppenleerzeichen“.

Zugegeben ist die deutsche Sprache nicht einfach und die Rechtschreibreform hat ihr übriges getan, um selbst Muttersprachlern die Orientierung darin zu erschweren. Aber beim Deppenleerzeichen handelt es sich um einen Fehler ganz trivialer Natur, dem kein komplexes Regelwerk zu Grunde liegt. Ein Scheitern an dieser Stelle ist um so peinlicher.

Das Erschreckende ist die weite Verbreitung. Bei allen Texten, die mal eine Marketingabteilung oder Werbeagentur passiert haben, darf man fast mit Sicherheit das ein oder andere Deppenleerzeichen erwarten. Meine aktuellen Favoriten:

1. Die Handelsmarke Alnatura schafft es nahezu alle ihrer Produkte, von der „Alpen Milch“ über den „Vollkorn Butterkeks“ bis hin zum „Trink Kakao“, falsch zu betiteln. Und spätestens beim letzten Beispiel wird auch deutlich, warum es eben nicht egal ist, wenn man aus einem Wort durch Leerzeichen mal eben zwei macht.

2. Die Post, an sich Experte in Sachen Schriftkommunikation, hat den „Service Wartepunkt“ eingerichtet. Wer jetzt an eine nette Ecke mit Kaffee und Kuchen denkt, liegt falsch. Nicht der Wartepunkt ist der Service – statt dessen wird hier auf den Service gewartet, es ist also der Anfang der Warteschlange gekennzeichnet.

Warum so pedantisch sein? Nun, es geht nicht darum, sich über jeden Fehler in irgendeiner Schreibweise aufzuregen. Es ärgert mich aber, wenn Sprache gegenüber Marketingaspekten eine untergeordnete Rolle zugewiesen bekommt und sich auf diese Weise Falschschreibungen (ebenso wie unnötige Werbe-Anglizismen) systematisch verbreiten.

Wer diese Ansicht teilen kann, für den ist das Blog deppenleerzeichen.de eine Empfehlung wert. Dort finden sich nicht nur viele gruselige Beispiele sondern auch einige Berichte über den engagierten Kampf des Autors gegen die überzähligen Leerzeichen.

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Thu, 13 Aug 2009 04:13:00 -0700 „Wer ‚Internet-Auftritt‛ sagt, ist raus.“ http://blog.timonreinhard.com/wer-internet-auftritt-sagt-ist-raus http://blog.timonreinhard.com/wer-internet-auftritt-sagt-ist-raus

Vor kurzem bin ich über diesen Tweet von Mario Sixtus gestolpert und musste intuitiv schmunzeln, weil mir - wie vielen anderen sicher auch - die ein oder andere Assoziation mit diesem altbackenden Wörterklotz „Internet-Auftritt“ erschien. Aber als mir der Begriff heute nochmal durch den Kopf geht, da finde ich nun, dass er im Grunde doch recht umfassend und zukunftsweisend ist. Er wird nur oft falsch gebraucht. Einige Leute sagen „Internet-Auftritt“, wenn Sie eine Homepage meinen. Aber der Begriff umfasst tatsächlich sämtliches in Erscheinung treten im Netz. Und dazu gehört neben Website und E-Mail auch etwa die aktive Präsenz in branchenbezogenen Gruppen und Netzwerken, sowie nicht zuletzt die Beschäftigung mit der Frage, was andere über das eigene Unternehmen publizieren und wie mit diesem wertvollen Feedback umgegangen wird.

Was passiert, wenn die Auseinandersetzung mit dem Netz nicht über die eigene Homepage hinauskommt, haben die meisten sicher mehr als einmal leidvoll erlebt. Spontan fällt mir das hier ein: Man füllt auf einer Website brav ein Kontaktformular mit zehn Pflichtfeldern aus und bekommt auch nach Tagen keine Antwort per E-Mail. Statt dessen ruft mal jemand an. Oder schickt einen Katalog per Post. An dieser Stelle auch ein kurzer Gruß an alle Anbieter von Mail2Fax-Gateways, die das Downgraden der Kommunikationsform praktisch professionalisiert haben. Aber ich schweife ab. Um es auf den Punkt zu bringen: Auch wenn die eigene Firma in Fertigbeton macht, ist das kein Grund, eine Website online zu stellen, ohne vorher über den Internet-Auftritt als Gesamtes nachgedacht zu haben.

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