Apple Adressbuch für SNOM 820 exportieren

Vor einiger Zeit stand ich vor dem Problem, dass ich mein SNOM VoIP-Telefon den Kontakten aus meinem MacOS-Adressbuch füttern wollte. Das SNOM 820 kann zwar Adressbücher im CSV-Format lesen, um dergleichen aus dem Adressbuch exporieren zu können, brauchte ich aber ein kleines AppleScript. Es basiert weitgehend auf diesem hier, das ich an ein paar Stellen angepasst habe, damit das Format vom Telefon angenommen wird.

set resultText to ""
set currentLine to ""
set numPhones to 0

tell application "Address Book"
        -- Find the maximum number of phone numbers
        repeat with x from 1 to the count of people
                set thePerson to person x
                set countP to count of phone of thePerson
                if countP > numPhones then
                        set numPhones to countP
                end if
        end repeat
        
        -- Export all contacts
        repeat with x from 1 to the count of people
                set thePerson to person x
                set my currentLine to ""
                
                set my currentLine to my currentLine & "\"" & the name of thePerson & "###phoneLabelHere###\","
                set my currentLine to my currentLine & "\"###phoneHere###\""
                
                -- Walk through Phone entries
                set numCurrentPhones to the count of phone of thePerson
                repeat with thePhone in the phone of thePerson
                        set thePhoneValue to the value of thePhone
                        set thePhoneLabel to the label of thePhone
                        set theLine to my searchReplace(my currentLine, "###phoneHere###", thePhoneValue)
                        if numCurrentPhones > 1 then
                                set theLine to my searchReplace(theLine, "###phoneLabelHere###", " (" & thePhoneLabel & ")")
                        else
                                set theLine to my searchReplace(theLine, "###phoneLabelHere###", "")
                        end if
                        set my resultText to my resultText & theLine & linefeed
                end repeat
                
        end repeat
        
        -- Save file
        set theFile to choose file name with prompt "Save as:" default name "snom.csv" default location the path to home folder
        set fp to open for access theFile with write permission
        write resultText to fp as «class utf8»
        close access fp
        
end tell

on searchReplace(origStr, searchStr, replaceStr)
        set old_delim to AppleScript's text item delimiters
        set AppleScript's text item delimiters to searchStr
        set origStr to text items of origStr
        set AppleScript's text item delimiters to replaceStr
        set origStr to origStr as string
        set AppleScript's text item delimiters to old_delim
        return origStr
end searchReplace

 

Minimalistisches Diskussionsystem für kleine Teams

Threddie ist ein (fast) Echzeit-Diskussionssystem für den Austausch mit Kollegen und Kunden. Jeder der die (optional mit Kennwort geschützte) URL einer Diskussion kennt, kann daran teilnehmen. Klingt einfach? Ist es. Die Anwendung ist (endlich einmal) so simpel, dass sie tatsächlich als Alternative zum altehrwürdigen Produktivitätskiller E-Mail taugt.

Threddie

Derzeit ist Threddie in einem frühen Beta-Stadium, der Launch liegt gerade mal einen Monat zurück. Beim Testen ist mir der ein oder andere Bug aufgefallen. Es lohnt sich aber allemal, das System kurz auszuprobieren (dauert drei Minuten) und als Option für's schnelle Brainstorming zwischendurch im Hinterkopf zu haben.

Website: threddie.com

Absurder Duschwecker

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Als bekennender Warmduscher neige ich ja leider dazu, das morgendliche Duscherlebnis weit über die zur Selbstreinigung erforderliche Zeit hinaus auszudehnen. Um mir - insbesondere in der jetzt langsam heranbrechenden kälteren Jahreszeit - wieder zu etwas mehr Disziplin zu verhelfen, habe ich mir den Duschwecker Efergy Shower Time gekauft. Dieser ermahnt nach einer einstellbaren Literzahl mit lautem Piepen daran, kein Wasser zu verschwenden. Damit das klappt, muss dem Gerät einmalig die Durchflussmenge der Brause mitgeteilt werden. Dazu wird ein beiliegender Messbeutel bis zur Markierung befüllt und die dazu erforderliche Zeit gestoppt. Wird der Wecker danach beim Duschen gestartet, zeigt er die verbrauchte Wassermenge an und signalisiert das Erreichen des Budgets.

Klingt soweit ganz nett und schlau das alles, leider gibt es aber eine derbe Schwachstelle: Der Wecker hat keine Pause-Taste. Wer zum Einseifen den Hahn zudreht, für den tickt die Uhr weiter. Was an die alte Münzdusche vom Campingplatz erinnert ist ein geradezu absurder Mangel der das Gerät am Ende des Tages als das enttarnt, was es wirklich ist: Ein billiger China-Küchenwecker im hübschen grünen Gewand.

Der Aufstieg der Ein-Klick-Geste

Mit einem Klick Inhalte bewerten, weiterverbreiten oder Aktivitäten wie das Bekanntgeben des eigenen Standortes ausführen: Die kleinste Einheit von bewusst getätigter Aktivität, ein einzelner Klick, nimmt an Bedeutung für das Web zu. Die Ein-Klick-Geste gehört zum wichtigsten Instrumentarium von Web-Angeboten und prägt das Web in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen.

Sehr guter Artikel über die „Ein-Klick-Geste“ (Like-Button, Share this-Button ...) von Marcel Weiß: Der Aufstieg der Ein-Klick-Geste